Prof. Dr. Christoph Eingartner

Liebe Patientinnen und Patienten, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Kooperationspartner und Kollegen!

Am Ende des Jahres 2015 schauen wir zurück auf eine große Menge geleisteter Arbeit und erneut viele zufriedene Patienten. Für mich persönlich ist es nun das zehnte Jahr als Chefarzt im Caritas-Krankenhaus.

Die Arbeit in den Krankenhäusern

bleibt weiterhin gekennzeichnet von zunehmender Arbeitsverdichtung, Steuerung über ökonomische Kenngrößen und einer Regulierungsdichte, die sich im medizinischen Alltag in eine jährlich wachsende Bürokratie übersetzt. Wir müssen, ob wir es wollen oder nicht, uns diesen Herausforderungen stellen, ohne dabei zu vergessen, wozu wir eigentlich angetreten sind und was den Kern unserer Arbeit ausmacht: Menschen in  Krankheit, Schmerzen und nach Verletzungen zu unterstützen, mit unserem Können und Wissen und unter Zuhilfenahme von Wissenschaft und Technik zu heilen oder dort, wo das nicht mehr geht, Leiden zu lindern. Ich denke, dass uns dieser Spagat auch im vergangenen Jahr wieder gelungen ist, vielleicht nicht in jedem Einzelfalle, aber zumindest überwiegend.

Die Versorgung von frischen Verletzungen und Knochenbrüchen

stellt nach wie vor einen wichtigen Schwerpunkt der Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie dar. Noch nie hatten wir so viele Schockraumeinsätze zu leisten wir im abgelaufenen Jahr, und manch einer von uns erinnert sich ganz persönlich an dramatische und auch tragische Situationen im Schockraum. Im Frühjahr erhielten wir die Rezertifizierung als Regionales Traumazentrum und konnten damit erneut zeigen, dass wir strukturell, personell und vor allem auch im Hinblick auf Abläufe und Prozesse in der Verletztenversorgung auf absolut aktuellem Stand sind.

Die Endoprothetik

entwickelt sich sehr erfreulich. Mit dem erfolgreichen Überwachungsaudit unseres Endoprothesenzentrums haben wir unter Beweis gestellt, dass unser Qualitätsmanagement funktioniert. In der täglichen Arbeit erleben wir – und so erleben es auch unsere Patienten – dass die klaren Abläufe und Prozesse zu einer Verbesserung der Versorgungsqualität und auch der Ergebnisse führen.

Mit Stolz und Freude

haben wir die erneute Listung  der Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie am Caritas-Krankenhaus in der Fokus-Liste der besten nationalen Krankenhäuser zur Kenntnis genommen. Neben der seit Jahren kontinuierlichen Listung meiner Person unter den empfohlenen Experten für Hüft- und Kniechirurgie ist der erstklassige Rang der gesamten Klinik auch deshalb besonders erfreulich, weil dieser Rang das Ergebnis einer Teamleistung darstellt, an der alle ihren Anteil haben.

Erstklassige operative Medizin ist eben heute immer mehr das Ergebnis guter Strukturen und der interdisziplinären Zusammenarbeit und weniger des einzelnen chirurgischen „Helden“ – auch wenn jeder gelungene Eingriff immer auch eine individuelle Leistung bleibt.

Auch zahlenmäßig kann sich das abgelaufene Jahr sehen lassen. Es war, und das ist nun schon seit Jahren in Folge so, das beste Jahr je. Der kontinuierlich zunehmende Zuspruch bestärkt uns darin, dass wir auf dem richtigen Weg sind. An dieser Stelle möchte ich mich auch bei allen bedanken, dass Sie uns mit Ihren Empfehlungen und Zuweisungen immer wieder das Vertrauen schenken. Wir werden alles tun, dies auch weiterhin zu rechtfertigen.

Für Sie  persönlich wünsche ich Ihnen Glück, Gesundheit und Wohlergehen in beruflicher wie auch in privater Hinsicht!

Mit den besten Wünschen

 

Ihr

Prof. Dr. Christoph Eingartner