Kompetenzen

Prof. Dr. C. Eingartner ist Facharzt für Chirurgie, Orthopädie und Unfallchirurgie mit zusätzlichen Facharztbezeichnungen für Spezielle Unfallchirurgie, Notfallmedizin sowie Physikalische Therapie

Seit 30 Jahren hat er klinische und wissenschaftliche Erfahrung auf den Gebieten

  • Endoprothetik des Hüftgelenkes (künstlicher Ersatz des Hüftgelenkes, Hüfttotalendoprothese) bei Arthrose des Hüftgelenkes (Coxarthrose)
  • Ersatz des Hüftgelenkes durch spezielle knochensparende Kurzschaftprothese
  • Endoprothetik des Kniegelenkes (künstlicher Ersatz des Kniegelenkes, Knietotalendoprothese) bei Arthrose des Kniegelenkes (Gonarthrose)
  • Teilersatz des Kniegelenkes bei Arthrose (sogenannter Knieschlitten)
  • Wechseloperationen bei Lockerung eines künstlichen Hüft- oder Kniegelenkes (Revisionsendoprothetik)
  • Wechseloperationen bei Infekt eines künstlichen Hüft- oder Kniegelenkes
  • Konservative und operative Behandlung von Knochenbrüchen (Frakturen) aller Schweregrade und in jedem Lebensalter
  • operative Behandlung von Wirbelsäulenverletzungen und -erkrankungen, einschließlich Versteifungsoperationen und Wirbelkörperersatz

Endoprothetik – die Behandlung der Arthrose durch künstlichen Gelenkersatz

Der Ersatz von unfall- oder verschleißbedingt zerstörter Gelenke durch künstliche Gelenke ist ein bewährtes Verfahren. Unter strenger Indikationsstellung und sorgfältiger Technik lassen sich hiermit gute Langzeitergebnisse erzielen.

Prof. Eingartner bietet mit seinem Team Hüft- und Knieendoprothetik mit gleichermaßen modernen wie bewährten Implantaten.

Am Hüftgelenk erfolgt die Implantation zementfreier und zementierter künstlicher Gelenke. Dabei richtet sich die Wahl des Implantates insbesondere nach der Knochenqualität, aber auch weitere patientenabhängige Faktoren spielen eine Rolle. Eine besondere Spezialität von Prof. Eingartner stellt die Revisionsoperation bei Lockerung und Knochendefekt dar. Für jüngere Patienten mit guter Knochenqualität wird eine moderne Kurzschaftprothese verwendet.

Am Kniegelenk erfolgt die Implantation mit Unterstützung eines computergestützten Navigationssystems; damit ist eine besonders exakte Ausrichtung der Implantate möglich. Neben dem konventionellen Ersatz des Kniegelenkes (sogenannter Oberflächenersatz) wird auch die Schlittenprothese angeboten. Dies ist bei Arthrosen des Kniegelenkes möglich, die sich nur auf das innere oder äußere Teilgelenk beziehen.

Die Endoprothetik des Schultergelenkes wird sowohl zur Behandlung ausgedehnter Trümmerbrüche als auch bei der Arthrose eingesetzt.

Insbesondere in der Endoprothetik des Hüftgelenkes verfügt Prof. Eingartner neben der klinischen Erfahrung über eine inzwischen 20-jährige wissenschaftliche Expertise, die sich in zahlreichen einschlägigen Publikationen sowie weltweiter Vortragstätigkeit widerspiegelt (siehe Publikationen).

FAQ Arthrose und künstlicher Gelenkersatz

 

Internationales Referenzzentrum für Endoprothetik

Die Kompetenz und die Erfahrung von Prof. Eingartner und der Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie im Hinblick auf Endoprothetik des Hüftgelenkes und des Kniegelenkes sowie die  Revisionsendoprothetik haben die Abteilung für Orthopädie und Unfallchirurgie am Caritas-Krankenhaus zum internationalen Referenzzentrum der Firma Aesculap (www.aesculap.de) qualifiziert. Kollegen aus aller Welt kommen nach Bad Mergentheim, um an Hüft- und Knieersatzoperationen teilzunehmen und sich bei einem erfahrenen Operateur Tipps und Tricks verraten zu lassen. „Die Weitergabe von Wissen und gezieltes Training in Kursen und am Operationstisch ist heute mindestens so wichtig wie die Verfügbarkeit guter und bewährter Implantate“, so Prof. Eingartner. „Nur durch den Erwerb von Kompetenz ist es möglich, gute Ergebnisse zu erzielen“. Hier leisten Prof. Eingartner und seine Mitarbeiter gerne ihren Beitrag und lassen sich bei Operationen nicht nur über die Schultern schauen, sondern tragen in Vortrags- und Diskussionsrunden mit Gästen aus aller Welt auch zur theoretischen Ausbildung bei.

Unfallchirurgie – die Behandlung von Verletzungen

Die umfassende Versorgung von Frischverletzten aller Schweregrade nach modernsten Methoden und neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen ist eine wesentliche Kernkompetenz von Prof. Eingartner. Je nach Verletzungsmuster stehen innerhalb der Klinik jederzeit erfahrene Spezialisten auch anderer Fachgebiete zur Verfügung, „denn die umfassende Versorgung schwer- und schwerstverletzter Patienten ist eine interdisziplinäre Herausforderung“, so Prof. Eingartner.

Mit modernen Operationsverfahren ist zumeist eine stabile Fixation einer Fraktur möglich, so dass der Verletzte schon bald mit der Übungsbehandlung beginnen und auch wieder aufstehen kann. Zahlreiche operative Eingriffe führen wir dank ausgefeilter OP-Verfahren in minimal-invasiver Technik durch. Durch die Verringerung des operativen Eingriffs und die frühfunktionelle Behandlung können bessere und schnellere Rehabilitationserfolge erzielt werden.

Die Alterstraumatologie, also die Behandlung von (zumeist osteoporotischen) Knochenbrüchen beim alten Menschen, hat zahlenmäßig an Bedeutung gewonnen. Auch hier ermöglichen moderne Implantate und schonende OP-Verfahren eine rasche Wiedererlangung der Beweglichkeit und die Rückkehr in den Alltag.

Jede Kette ist so gut wie ihr schwächstes Glied. Diese Binsenweisheit gilt auch und besonders in der Behandlung von Verletzten: So ist die Primärversorgung nur eines von vielen Gliedern einer optimalen Betreuung. Die sorgfältige Überwachung des Verlaufs, die richtige Terminierung weiterer erforderlicher Eingriffe und nicht zuletzt die konsequente physiotherapeutische Begleit- und Nachbehandlung sind weitere wesentliche Teile dieser Behandlungskette. Das Ziel aller Bemühungen ist die private, soziale und berufliche Rehabilitation und Reintegration.

Behandlung von Schwerverletzten

Bei der Behandlung von Mehrfachverletzten besteht eine eingespielte interdisziplinäre Zusammenarbeit, beispielsweise mit der Viszeralchirurgie, aber auch mit allen anderen operativen und konservativen Fächern. Die ausgesprochene gute Kooperation mit allen Abteilungen des Caritas-Krankenhauses kommt hierbei unseren Patienten zugute.
Die Klink von Prof. Eingartner ist dabei als Regionales Traumzentrum im Traumanetzwerk Nordbayern zertifiziert. Sie leistet damit einen wichtigen Beitrag zur Daseinsfürsorge in der gesamten Region.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Der Hubschrauber-Landeplatz ermöglicht rasche Einlieferung von Verletzten direkt von der Unfallstelle und, wenn nötig, auch die rasche Verlegung in das überregionale Traumazentrum  Würzburg oder andere Spezialkliniken.

Orthopädische Chirurgie und Wiederherstellungschirurgie

Hier befasst sich Prof. Eingartner  mit angeborenen und erworbenen Erkrankungen des Bewegungsapparates sowie mit posttraumatischen Folgezuständen wie Fehlstellungen, nicht verheilten Knochenbrüchen, Infekten an Knochen und Weichteilen sowie der posttraumatischen Arthrose.

Septische Chirurgie

Zur Behandlung entzündlicher Erkrankungen des Bewegungsapparates stehen moderne Verfahren zur Verfügung. Aufgrund umfassender Erfahrungen von Prof. Eingartner, während seiner Tätigkeit in der Berufsgenossenschaftlichen Unfallklinik Tübingen mehrere Jahre für die septische Unfallchirurgie verantwortlich war, können durch ihn und sein speziell ausgebildetes, erfahrenes und bewährtes Team auch ausgedehnte Knochendefekte, auch mit begleitenden Weichteildefekten rekonstruiert sowie über längere Zeit bestehende Fistelungen dauerhaft beseitigt werden.

Wirbelsäulenchirurgie

In der Behandlung von Verletzungen der Wirbelsäule konnten in den vergangenen zwei Jahrzehnten große Fortschritte verzeichnet werden, die es ermöglichen, heute auch bei schweren und schwersten Verletzungen ein für den Patienten gutes Ausheilungsergebnis zu erzielen. Nach wie vor kann ein Großteil der Wirbelsäulen-Verletzungen konservativ, d.h. ohne Operation behandelt werden.

Indikationsbezogene standardisierte Operationsverfahren werden eingesetzt, um die Form und Belastungsfähigkeit der Wirbelsäule bei den sogenannten instabilen Verletzungsformen wiederherzustellen. Einen wesentlichen Beitrag leistet dabei die an unserer Klinik eingeführte minimal invasive Wirbelsäulen-Chirurgie, die bei höchster Genauigkeit in der operativen Ausführung eine deutliche Verminderung der Belastung des Patienten durch den Eingriff mit sich bringt. Die Wiederherstellung der Belastbarkeit der Wirbelsäule auf operativem Weg und die Anwendung minimal invasiver Operationsmethoden ermöglichen dem Verletzten eine frühestmögliche Mobilisation und Wiedererlangung von Funktionen. Der Patient, ein Team von Wirbelsäulenchirurgen, Physio- und Ergotherapeuten sind vom ersten Tag an in ein Behandlungskonzept integriert, das die Wiedereingliederung des Patienten in den Alltag und das Berufsleben zum Ziel hat.

Die angebotenen Verfahren umfassen die dorsale und (thorakoskopische) ventrale Stabilisierung an BWS/LWS und HWS, sowie die minmal-invasive Verschraubung von Densfrakturen. Für osteoporotische Wirbelfrakturen bietet Prof. Eingartner insbesondere das minimal-invasive Verfahren der Aufrichtung und Aussteifung mit Knochenzement (Kyphoplastie).